Zuletzt geändert am 15.01.2022

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Neben den Lokkarten können natürlich auch weiterhin
Aufkleber die auf die Unterseite der Lok geklebt
werden, benutzt werden. Die Idee ist nicht völlig neu.
Das LokControl hat schon mit sogenannten Key's
gearbeitet. Und Märklin nutzt Lokkarten um Loks an
ihrer Central Station anzumelden.
Um meine RFID Lokkarten zu beschriften habe ich eine
tolle Vorlage gefunden und nur noch meinen Wünschen
etwas angepaßt.
In einer Excel Tabelle werden zuvor alle Loks mit ihren
Daten eingetragen. Über die Serienbrieffunktion von
Word können dann die Etiketten ausgedruckt und auf
die Karten geklebt werden. Dazugehörende Lokbilder
werden von einem Server geladen.
Um Loks im Programm SRC60 ein und ausbuchen zu können kam mir die Idee dies über RFID-Karten zu lösen.
Dafür wird die Lokkarte kurz über den Rfid-Leser gezogen und danach die Lok aufgegleist. In der SRC60 Software
erscheint sofort die entsprechende Lok mit ihrer Bezeichnung im definierten Gleisabschnitt. Von nun an trackt das
Programm die Lok solange selbständig mit, bis die Lok wieder über das Gleis die Anlage verläßt.
Bild folgt
Anleitung:
Mit Hilfe der Serienbrieffunktion von Word werden die Lokkarten-Aufkleber im Format 52x85mm (zB Hama
5028) erstellt, die dann einfach auf die RFID-Karten geklebt werden.
Ausprobiert habe ich das hier beschriebene Verfahren mit MS Office 365 nach der Anleitung aus dem Forum.
Die Daten zu den Triebfahrzeugen befinden sich in einer separaten Datei „Lokadressen.xls“ und müssen voher
entsprechen eingegeben werden. Die Vorlage für die Etiketten ist in der Datei „rfid-lokkarten.docx“ zu finden.

Nachdem die Lokdaten angepaßt wurden, öffnest man die Datei rfid-lokkarten.docx
Beim Öffnen des Dokuments fragt Word, ob eine Abfrage ausgeführt werden soll. Wenn man die Vorlagen zum
ersten Mal öffnest, erscheint nach dem Klicken auf „Ja“ ein Dateiauswahldialog. Hier die vorher herunter geladene
Datei Lokadressen.xls auswählen. Ab dem zweiten Öffnen der Datei erscheint die Abfrage immer noch, dann ist es
allerdings egal, ob man auf „Ja“ oder „Nein“ klickst, die Vorlage öffnet sich in jedem Fall.

Dann im Reiter „Sendungen“ des Menübandes von Word den Befehl „Empfänger auswählen->Vorhandene Liste
verwenden“ auswählen. Als Liste nimmst man die soeben herunter geladene Lokliste „Lokadressen.xls“.
Word fragt jetzt nach, welche Tabelle aus der Datei es verwenden soll. Hier „Lokadressen$“ auswählen.

Zum Zusammenstellen der Lokkarten wählst man im Menüband aus dem Reiter „Sendungen“ den Befehl „Fertig
stellen und zusammenführen“->“Einzelne Dokumente bearbeiten“. Es erscheint ein Dialog, in dem man auswählst, ob
man alle Datensätze, den aktuellen Datensatz oder eine bestimmte Auswahl von Datensätzen drucken möchte.
Word öffnet jetzt ein neues Fenster mit einem frischen Dokument, das die erzeugten Lokkarten enthält.

Was noch fehlt, sind die Fotos der Triebfahrzeuge. Damit die Tabelle mit den Daten der Loks nicht zu groß wird,
werden die Fotos der Triebfahrzeuge im Netz gespeichert. Die Bilder sollten nicht mehr als 600 Pixel breit und
450 Pixel hoch sein. Der Dateiname der Grafik lautet „-.jpg“, also beispielsweise BR101.jpg.

Mit der Tastenkombination „Strg+a“ wählst man den gesamten Text aus und drückst dann „F9“. Das veranlasst
Word, alle Verknüpfungen zu den Grafiken zu erneuern und die Grafiken aus dem Netz zu laden.
Das war es schon. Es gibt jetzt ein neues Dokument, das die kompletten Lokkarten enthält.
(c) Frank Keil